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Zunfttreffen der baden-württembergischen Nachtwächter und Türmer

Die baden-württembergischen Nachtwächter und Türmer trafen sich dieses Jahr in Aalen. Bei ihrem Zunfttreffen nahmen sie auch neue Mitglieder in ihre Zunft auf. Der Bevölkerung von Aalen stellte sich jeder Nachtwächter und Türmer einzeln vor, wobei auch dieses Foto entstand. Am Sonntag dann gestalteten die Nachtwächter zusammen mit Pfarrer Bernhard Richter den Gottesdienst in der Aalener Stadtkirche, bis sie nach einer Stadtbesichtigung wieder in ihre Heimat aufbrachen. Wer mehr wissen möchte, informiert sich auf unserer Tourismusseite www.ostalb.net
Tightrope im Rambazamba

“Guitar player, are you ready?”, fragt eine Stimme aus dem Off. Und los geht’s mit dem Rock-Express von Tightrope. Andy Kemmer (Bass), Axel Nagel (Vocals und Gitarre) und Matthias Kehrle (Drums) rocken das Rambazamba. Dabei spielen sie bei ihrer CD-Präsentation Teil 2 neben neuen Song auch Altbekanntes. Mit einer Mischung aus Rock, Pop, Jazz und Soul grooven sie durch die Nacht, wobei dieses Foto enstand.
Und weil ich finde, das Konzertfotos in Schwarz/Weiss manchmal einfach authentischer rüberkommen, et viola…
Kindersportgala in der Aalener Greuthalle
Knapp 900 Kinder sangen, turnten und tanzten gestern Abend bei der 2. Kinderturngala des Sportkreises Ostalb und begeisterten die 1500 Besucher in der Aalener Greuthalle. Von den kleinen Kindergartenkindern bis zu den Teens gab jeder Akteur sein Bestes, hoch konzentrierte Akrobatik wechselte sich ab mit elfenhaften Tanzdarbietungen und lustigen Gesängen. Die grandiose Show, die die insgesamt 24 Sportvereine aus dem gesamten Ostalbkreis ablieferten, zauberte gleichwohl ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder und der Zuschauer.
Und den tosenden Applaus am Ende hatten sich die Sportler redlich verdient.



vom Tanzen und vom Singen…
Gestern war ich auf den Reichstädter Tagen, das ist DAS Stadtfest in Aalen. Man sagt dass alle Aalener, die nicht mehr in Aalen wohnen, immer zu diesem Fest in ihre alte Heimatstadt zurückkommen. Ich hatte den Auftrag für die Stadt das Fest mit der Kamera einzufangen, und da meine Tochter Julika dort einen Auftritt hatte, ließ sich Arbeit und Vergnügen ganz gut verbinden. Es gibt viele kulinarsiche Stände auf dem Fest, doch ich muss die Einfallslosigkeit meiner deutschen Landsleute hier mal anprangern. Rote, Thüringer und Steak mit Pommes gibt es auf jeder Hocketse, und wenn man bedenkt, dass heutzutage jeder Kleintierzuchtverein sein eigenes “Feschtle” abhält, dann ist das eine ganz schön ungesunde Ernährung. Also liebe Deutsche, lasst euch mal mal Anderes und auch was Gesünderes einfallen. So wie unsere ausländischen Mitbürger, bei denen die Auswahl doch um einiges größer ist. Meine Freundin und ich entschieden uns jedenfalls für die Speise eines unseres Lieblingslandes Kroatien, nämlich Cevapcici. Mmh, sehr lecker, mit Reis und Salat…
Die Auftritte der verschiedenen Gruppen auf den drei Bühnen sind eine Mischung aus Moderne und Tradition. Meine Tochter tanzt bei der HipHop-Truppe “Pink Ladies”, sie hatten am Samstag zwei Auftritte, hier mal ein Foto dazu.

Pink Ladies, meine Tochter Julika ist ganz rechts
Mein persönlicher Höhepunkt war eine Darbietung einer Musikergruppe aus Cervia in Italien. Sie spielten eine Art Dixieland, aber auf so eine lustige und originelle Weise, dass man neben dem Mitwippen- und Klatschen auch noch lachen musste. Endlich mal ein wenig Abwechslung zwischen den vielen Jazztanz-Gruppen.

Dixieland aus Cervia
Am Abend hatte ich noch einen Auftrag für das Katholische Sonntagsblatt. Eine Jugendwallfahrt auf dem Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd. Julika wollte noch mit ihren Freundinnen durch die Reichstädter Tage ziehen, also fuhren Christine und ich alleine los. Der Hohenrechberg ist wie der Name schon sagt ein Berg, und wie es das Leben so will kann man dort nicht hinfahren sondern muss am Fusse des Berges parken und zu Fuß hochlaufen. Zirka 20 min dauert der Aufstieg, es ist sehr steil und am Ende kommt man schweißgebadet oben an. Dort erwartete uns ein Zelt, in dem ein Jugendgottesdienst mit Weihbischof Renz abgehalten wurde. Die ganz in grünen T-Shirt gekleideten Jugendlichen empfingen uns schon am Eingang mit einem Teelicht, wie die Zeremonie aber ablaufen würde und wann das Teelicht angezündet werden würde, was vielleicht ein interessantes Bild gegeben hätte, wollten sie uns nicht erzählen. Nun gut, nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit als Pressefotograf weiß ich auch so was auf mich zukommt. Zuerst der Einzug, der sich normalerweise gut fotografieren läßt, denn man hat die Geistlichen und die Gemeinde auf einem Foto, war hier für ein Foto zwecks der Enge des Zeltes sehr ungeeignet. Ich stand auch gleich den Ministranten im Weg, und so blieb mir nichts weiter übrig, als die Jugendlichen, denn um die ging es ja bei dem Gottesdienst, beim Singen zu fotografieren. Gott sei Dank hatte eine Jugendliche mit ihrem grünen T-Shirt eine Fahne dabei, die sie, als sie mich fotografieren sah, gerne ins Bild schwenkte, und so hatte ich für die schlechten Fotografierverhältnisse doch noch ein brauchbares Bild zustande bekommen.
Der Rückweg zum Auto ging wenigstens bergab, doch die Nacht ist nicht der Freund meiner Christine. Der Weg war stockdunkel, keine Laterne weit und breit, man konnte die Hand nicht vor den Augen sehen. Christine zerquetschte mir fast die Hand und meinte, dass sie sich hier alleine nicht durch den Wald trauen würde…

Singen und Fahne schwenken, das nennt man multitasking...
immer mehr Unfälle
Eigentlich würde ich gerne über erfreulichere Dinge berichten, aber in diesem Sommer ist der Wurm drin. So viele Unfälle und Brände wie dieses Jahr habe ich in 20 Jahren noch nie erlebt.

Der Langert ist ein großes Waldgebiet in Aalen. Eigentlich für Fahrzeuge gesperrt. Als ich die Langertstrasse hochfuhr sah ich zunächst einmal keine Anzeichen eines Unfalls. Also rein in den Wald, vorbei an der Schranke, die zum Glück offen stand, sah ich plötzlich ein Feuerwehrauto mit Blaulicht an einer Waldkreuzung stehen. Ich stieg aus und traf den Kommanden der Feuerwehr. “Ich kann noch gar nichts sagen”, begrüßte er mich, als auch schon zwei weitere Feuerwehrfahrzeuge ankamen. “Einer rechts und einer geradeaus”, schickte der Kommandant seine Fahrzeuge weiter, anscheindend wußten sie nicht genau, wo genau sich der Unfall ereignet hatte. Plötzlich kam ein kleiner Baulaster, hielt kurz bei uns an, kurbelte das Fenster runter, schrie “Geradeaus” und brauste auch gleich weiter. Der Kommandant setzte sich in seine Auto und jagte dem Laster den Waldweg hinterher. Gut, dachte ich, nehm ich mal die Verfolgung auf. Zuerst sah ich noch die Staubwolke, die die zwei Autos aufwirbelten, doch plötzlich war ich alleine im Wald. Und so viele Abzweigungen! Ich blieb immer geradeaus und nach ein paar Minuten war mir klar, dass dieser Weg nicht richtig sein konnte. Also umdrehen. Gott sei Dank kamen mir plötzlich zwei weitere Feuerwehr autos entgegen, die kurz vor mir nach rechts abbiegten. Also ich wieder hinterher. Da es sich um Lastwagen handelte, konnten sie mich auch nicht abhängen. Es ging einige Minuten durch den Wald bis wir endlich die Unfallstelle erreichten. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte mir, dass noch ein großes Feuerwehrauto hinter mir war. Oh je, jetzt versperre ich den Rettungsfahrzeugen auch noch den Weg. Aber da war eine Abzweigung, ich schnell rückwärts rein und geparkt. Zu Fuss ging es jetzt noch einmal ein paar Minuten vorbei an bereits eingetroffenen Rettungsfahrzeugen, die alle wie an einer Perlenschnur hintereinander auf dem Weg standen, Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr. Dann kam ich endlich am Unfallort an. Dort war ein 40-Tonner mit Erdaushub umgestürzt und der 73-jährige Fahrer war eingeschlossen, nicht eingeklemmt. Ich wartete eine halbe Stunde, bis der Mann, der mittelschwer verletzt war, endlich aus seiner Fahrerkabine befreit werden konnte. Dann konnte ich mein Foto schießen. Auf dem Rückweg zu meinem Auto traf ich dann fünf Feuerwehrleute, die gelangweilt an ihrem Fahrzeug standen. “Haben Sie alles schon im Kasten”, fragte mich einer. “Ja, Gott sei Dank”, antwortete ich, “jetzt muss ich nur noch mit meinem Auto aus dem Dreck rauskommen”. “Kein Problem”, erwiderte ein Feuerwehrmann, “wir schieben wenn es sein muss”. Ich kam dann doch ohne fremde Hilfe aus meinem Waldparkplatz raus, jedoch war mein Auto so dreckig geworden, dass ich beschloss, sofort in die Waschstrasse zu fahren. Und einen Teil meines Honorars wieder auszugeben.
Der zweite Unfall ereigente sich dann gegen Mittag, als ich gerade vom Einkaufen kam. Ich hatte schon das Martinshorn in der Stadt gehört und gebetet, dass es kein Unfall war. Aber Pech gehabt. Am Südeingang zum Rombachtunnel hatte es einen Unfall gegeben, ein PKW ist in einen LKW gefahren. Das Schwierige ist bei solchen Unfällen immer, an die Unfallstelle ranzukommen. Dieses Mal musste ich um die halbe Stadt rumfahren um von der richtigen Seite anzukommen. In diesem Fall war schon Stau beim Kreisel beim McDonalds, weil die Zufahrt zum Tunnel mit einer roten Ampel gesperrt war. War mir egal, als ich endlich am Kreisel war bog ich Richtung Tunnel ab, und wie es so oft ist, kaum hatten das andere Autofahrer gesehen, taten sie mir es gleich, na gut, dachte ich, selber Schuld wenn ihr jetzt in eine gesperrte Strasse reinfahrt. Der Unfall ereignete sich, als ein PKW in die B 29 einfädeln wollte und dabei einen LKW übersah. Wie kann man einen LKW übersehen? Fahrer und Beifahrerin des PKW wurden schwer verletzt.
Dieses Mal hatte ich Glück. Hatte mich der erste Unfall ca. 2 Stunden Zeit gekostet, war dieser in 10 min erledigt. Ich machte meine Bilder, und als ich mir gerade überlegen wollte, wie ich wohl mit meinem Fahrzeug aus der gesperrten Strasse wieder wegfahren könnte, entschied die Polizei, die Sperrung aufzuheben, und ich konnte zügig abfahren.

No alcohol
In der wichtigsten Geschichte heute geht es um das Alkoholverbot in der Innenstadt. Dieses Thema muss bebildert werden, und auf Anregung meines Redakteurs R. soll ich mir Gedanken machen um eine Bierflasche im Vordergrund, im Hintergrund soll die City zu sehen sein. Eines von beiden soll scharf sein, das andere unscharf. Ich habe eine Idee: zwei Bierflaschen prosten sich zu, man soll nur die Hände sehen und die Flaschen, diese Szene soll unscharf sein und die City dann im Hintergrund scharf. Ich richte also schon mal zwei leere Bierflaschen her und warte darauf, dass meine Freundin von der Arbeit heim kommt. Als sie endlich da ist fahren wir auch gleich in die Stadt. Wir suchen uns die richtige Location, packen die zwei Bierflaschen aus, meine Freundin nimmt eine in die Hand. Jetzt fehlt uns nur noch eine zweite Hand. Tja, da müssen wir wohl schon wieder jemand ansprechen und um Hilfe bitten. Gott sei Dank sind wir in der Innenstadt, da laufen ja genug Leute herum. Und promt kommt uns ein einzelner, jüngerer Mann entgegen, den wir auch gleich ansprechen. Kurz unsere Problem geschildert, erklärt er sich auch gleich dazu bereit, uns seine Hand zu leihen. Klick, klick, und schon vorbei. Das knipsen ging schnell, wichtig war hier die Vorarbeit, die richtige Idee zu haben.



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